70 % der Bronchialkarzinome sind zentral im Bereich großer Bronchien (Lappen-Segmentbronchien) lokalisiert. Die Lungenoberlappen sind dabei häufiger betroffen als die Lungenunterlappen, die rechte Lunge häufiger als die linke Lunge. Zentrale Karzinome zeigen typischerweise einen Abbruch der Bronchusschleimhaut und eine unscharfe periphere Begrenzung.
Bei bronchioloalveolären Karzinomen, auch Alvolarzellkarzinome genannt, gehören zur Gruppe der Adenokarzinome. Es läßt sich unter Umständen makroskopisch kein umschriebener Herd abgrenzen. Vielmehr kann bei diesem Karzinomtyp das Bild wie bei einer Pneumonie vorliegen. Die bronchioloalveolären Karzinome entstehen teilweise aus entarteten Pneumozyten Typ 2, teilweise Clarazellen.
Durch Bronchusobstruktion bzw. Gefäßinfiltration können Sekundärveränderungen die klinische Manifestation beherrschen mit Ausbildung chronisch- rezidivierender Pneumonien, Lungeninfarkten, sowie Blutungen.
Es wird allgemein davon ausgegangen, dass die verschiedenen Typen der Bronchialkarzinome sich aus pluripotenten Vorläuferzellen entwickeln.
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Röntgen Thorax - Kleinzelliges Bronchialkarzinom, Stadium T3 im rechten Oberlappen
Bei radiologischem Tumorverdacht kann in ca. 70% der Fälle bronchoskopisch ein Tumor histologisch gesichert werden.
Neben den beiden im letzten Jahr neu zugelassenen Substanzen zur Therapie des Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms Erlotinib – Tarceva® und Pemetrexed ...